Die Porta Trapani

Die "Porta Trapani" bildet einen der drei Haupteingänge innerhalb der Stadtmauer, die den Zugang zu der von oben fast gleichseitig dreieckig wirkenden Stadt öffnet.

Chiesa Regia Matrice

Von dort aus gelangt man direkt zur "Chiesa Regia Matrice", die im Jahre 1314 errichtet wurde. Im 15. Jahrhundert wurde die Eingangshalle mit zahlreichen gotischen Elementen hinzugefügt. Das Kircheninnere wurde im 19. Jahrhundert erneuert, man versuchte aber weitestgehend die gotischen Elemente beizubehalten.

Castello Pépoli

Im "Giardino del Balio" (benannt nach einem normannischen Gouverneur) gelangt man zum "Castello Pépoli", errichtet vom reichen Grafen Augustino Pépoli, und zum "Castello die Venere" (das sog. Venusschloss), in dem Relikte der Venus Erycina aufbewahrt werden und das seinen Namen vom alten Venus-Liebestempel erteilt, das einst an jenem Platz stand.

Piazza San Guiliano

Nordwestlich dieser Monumente gelangt man zum "Piazza San Guiliano" mit der gleichnamigen Kirche, die im Jahre 1076 von Roger I. gestiftet wurde. Ebenso sind auch die beiden Kirchen "San Carlo" (17 Jh.) und  "San Pietro" (18. Jh.) zu empfehlen. 

Chiesa San Giovanni Battista

Im Inneren der normannischen "Chiesa San Giovanni Battista" kann man mehrere Statuen der Familie Gagini bewundern. Auch die im Jahre 1339 erbaute und im 19. Jh. erneuerte und hierbei um zahlreiche barocke Elemente ergänzte gotische Kirche "San Martino" ist einen Besuch wert.

Museo Communale

Weitere eindrucksvolle Werke, insbesondere eine Abbildung des Kopfes der Aphrodite aus dem 4. Jh. V. Ch., sind im "Museo Communale" auf dem "Piazza Umberto I" zu bewundern.

Dolci in der Pasticceria Maria

Erice ist vor allem durch seine "dolci“ bekannt, die bis zur Schließung des ortsansässigen Klosters im Jahre 1975 von den Novizinnen selbst gebacken wurden. Um der Tradition gerecht zu werden, versucht vor allem Maria Grammatico, selbst Novizin und Hüterin der Tradition, diese süße Kunst in ihrer Pasticceria Maria fortzuführen.