Piazza Vittorio Emanuele

Die "Chiesa di San Frenceso“ säumt den Hauptplatz "Piazza Vittorio Emanuele" der Stadt. Die von dort über den "Piazza Francesco Crispi" leicht zu erreichende Anlage "Belvedere“ bietet neben einem einmaligen Ausblick über die Region und dem Städtchen "Calasicibetta" zudem noch einen antiken Bunnen, der eine Kopie des von Bernini dargestellten Raub der Persephone abbildet.

Der Duomo

Der im Jahre 1307 n. Ch. von Eleonore von Argonien gestiftete "Duomo“ (tägl. 9-13 und 16-19 Uhr) brannte knapp 150 Jahre später fast vollständig aus. Bis auf das Querhaus, das bereits im Originalbau existierte, wurde alles andere in einer aufwendigen Restaurierung mit barocken Elementen versehen und zudem einige Teile der Kassettendecke wieder hergestellt. Zahlreiche Gemälde, Skulpturen, eine eindrucksvolle Holzdecke sowie die "Schwarze Madonna“  schmücken das Innere des Doms. Im daneben liegenden "Museo Alessi“ wird der Domschatz, eine Münzsammlung, einige mittelalterliche Gemälde, Bronze- und Keramikarbeiten, sowie Kostbarkeiten aus Gold und Silber und die mit Diamanten besetzte Madonnenkrone aufbewahrt. Im schräg gegenüberliegenden "Museo Archeolòlogico Varisano" werden hauptsächliche Funde aus der näheren Umgebung beherbergt, die überwiegend griechischen Ursprungs sind.

Castello di Lombardia

Von dem am Ende der "Via Roma" gelegenen "Castello die Lombardia" konnten aufgrund zahlreicher Zerstörungen von den ursprünglichen 20 Türmen nur noch 6 Türme erhalten werden. Den höchsten dieser Türme ("Torre Pisana") kann man besteigen und sich an der herrlichen Aussicht erfreuen. In dem über den nördlichen Zugang zu erreichenden "Piazzale degli Armati" (Platz der Bewaffneten)  finden im Sommer oftmals Theatervorführungen statt. Am Fuße der Burg läst eine Statue an den Sklavenführer Eunus erinnern.

Rocca di Cerere

Der Felsen "Rocca di Cerere" diente schon den Griechen als Pilgerstätte zur Huldigung ihrer Fruchtbarkeitsgöttin Demeter. Später ersetzten die Römer diesen Brauch für ihren gleichbedeutenden Gott Ceres. Vom Tempel selbst ist heute jedoch nicht mehr viel erhalten.

Torre di Federico

Friedrich II. lies den achteckigen "Torre di Federico" erbauen, um dort seiner Leidenschaft, der Astronomie, nachzugehen. Früher war der Turm über einen 1 km langen unterirdischen Gang mit dem "Castello die Lombardia" verbunden. Heute ist dieser jedoch nicht mehr zugänglich. Das Denkmal lässt sich in einer Parkanlage im Südwesten der Stadt finden.