SIZILIEN
Literatur
Im Bereich der Literatur hat Sizilien angefangen bei Stesichoros, einem Dichter um 600 v. Chr. über die Sizilianische Dichterschule und Giacomo da Lentini im 13. Jahrhundert n. Chr. auch in neuerer Zeit namhafte Schriftsteller hervorgebracht.
Ende des 19. Jahrhunderts schuf Giovanni Verga mit seiner Cavalleria rusticana die Vorlage für die gleichnamige Oper. Weitere Werke wurden verfilmt.
Luigi Pirandello, der bekannteste sizilianische Dramatiker, erhielt für sein Werk im Jahr 1934 den Nobelpreis für Literatur.
Auch der Roman Il Gattopardo von Giuseppe Tomasi di Lampedusa, der den Untergang des sizilianischen Adels schildert, wurde unter dem gleichen Titel erfolgreich verfilmt.
Einen weiteren Nobelpreis erhielt der Lyriker Salvatore Quasimodo im Jahr 1959.
Leonardo Sciascias Romane beschreiben auf unterhaltsame, aber auch kritische Weise das Leben auf Sizilien und Andrea Camilleri gibt gegenwärtig durch seine Kriminalromane auch im Ausland Einblick in die Sprache und in die Küche Siziliens.
In jüngster Vergangenheit erreichte Lara Cardellas Roman Volevo i pantaloni (deutscher Titel: Ich wollte Hosen) die Bestsellerlisten.



